05.03.2014

In der Erforschung der Porphyrie, einer tückischen Stoffwechselerkrankung mit genetischen Ursachen, engagiert sich INOSIM weiterhin. Am 28.02.2014 waren wir mit einem Vortrag beim 1. Porphyrie-Symposium der Berliner Charité vertreten: Katrin Sulzbacher referierte zum Thema „Computer-gestütztes Simulationsmodell der Hämsynthese bei akuter Porphyrie“. Bei den rund 60 Teilnehmern des Symposiums – Hausärzte, Klinikärzte und betroffene Patienten – stieß ihr Vortrag auf große Resonanz.

Durch den Einsatz der Prozesssimulation-Software soll es den an der Porphyrie forschenden Ärzten und Wissenschaftlern ermöglicht werden, die Auswirkungen des Gendefekts weiter zu untersuchen. Die Arbeit von INOSIM hilft dabei, Zusammenhänge aufzudecken, die der metabolischen Fehlregulierung bei akuten Porphyrien zugrunde liegen.

Das von INOSIM in Kooperation mit namhaften medizinischen Forschern entwickelte Simulationsmodell beschreibt dazu Synthese, Verbrauch und Regulierung des roten Blutfarbstoffs (Häm) in der menschlichen Leber. Dieser völlig neuartige Ansatz zur weiteren Erforschung der Krankheit wurde von den Teilnehmenden des Symposiums lebhaft diskutiert und fand sowohl bei den Fachleuten wie auch bei den Betroffenen positiven Anklang.

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