20.11.2018

Dänemarks Hauptstadt Kopenhagen war der Ort des ersten gemeinsamen Workshops von GEA und INOSIM zur Prozess-Simulation, der dort am 6. November 2018 stattfand. Über 20 internationale Experten aus Chemie, Pharma, Biotech und weiteren Branchen sowie aus Wissenschaft und Forschung gaben sich dort ein Stelldichein. Gemeinsames Ziel war ein tieferes Verständnis der Rolle moderner Simulationswerkzeuge bei der Prozessentwicklung, -analyse und -optimierung. Die entspannte Atmosphäre des Treffens gab auch Gelegenheit zum Austausch und zum Networking gleichgesinnter Experten aus der Prozessindustrie.

Simulation ist heute ein grundlegendes Werkzeug, um für Produktionsprozesse maximalen Ertrag bei gleichzeitiger Ressourcen-Effizienz und Robustheit sicherzustellen. Dies war für alle Beteiligten das Fazit des Treffens.

  • Zu Beginn gab Dr. Marcel Stenwang, Verfahrens-Experte bei Novo Nordisk A/S, einen Überblick darüber, wie die Materialfluss-Simulation von INOSIM in seinem Unternehmen eingesetzt wird. Dort fördert und verbessert Prozess-Simulation das Engineering, vor allem bei der Multi-Scale-Kapazitätsanalyse, bei Produktionsplanung und Scheduling. Dadurch ist es gar nicht so selten, dass der Aufwand fürs Engineering sich von Wochen zu Stunden reduzieren lässt.
  • Anschließend gab Lars Voigt (GEA Process Engineering) eine umfassende Einführung in Digitalisierungsprojekte, die derzeit bei GEA im Rahmen technologischer Innovationen laufen. Simulation bildet dabei einen Schwerpunkt.
  • Es folgte eine ausgedehnte, kommunikative Mittagspause, nach der Torsten Hellenkamp, Head of Consulting bei INOSIM, beschrieb, wie INOSIM Software für die Prozess-Simulation in Kombination mit unseren Dienstleistungen für unsere industriellen Kunden Wege zur Effizienz erschließt. Anhand eines aktuellen, großen Projekts aus der Pharmainduustrie veranschaulichte er die Schlüsselrolle der Simulation in allen Phasen des Engineerings:
    • Im Basic Engineering liefert die INOSIM Simulation quantitative Entscheidungs-Unterstützung für das Layout des Kernprozesses und das Scheduling. Generiert und genutzt werden dabei Analysen des erreichbaren Durchsatzes, des Prozess-Timings, der Anlagenbelegung und möglicher Scheduling-Konflikte.
    • Im erweiterten Basic Engineering sichert Simulation Entscheidungen über das komplette Anlagen- und Operations-Design ab. Grundlage ist hier typischerweise die validierte Durchsatzanalyse unter Unsicherheitsbedingungen wie zufälligen Schwankungen und Störungen im Equipment.
    • Im Detail Engineering dient Simulation der Feinabstimmung von Operationen und Interaktionen im Prozess. Sie identifiziert Ressourcenverbräuche und Personalbedarfe, bis hin zur Entwicklung automatisierter Systeme.

Den Vorträgen schlossen sich lebhafte Diskussionen an. Hier ging es etwa um Methodologien, um selbst hochkomplexe Prozesse mit INOSIM einfach nachzuverfolgen, um modulares Modelldesign oder Einzelheiten der Analyse von Simulationsergebnissen. Der Workshop mündete in einen Informationsmarktplatz. Hier bot sich den Besuchern die Gelegenheit, fachliche Kontakte zu knüpfen oder individuelle Problemstellungen mit unseren Simulationsexperten zu diskutieren. Auch Live-Demos, die die Simulation in Aktion zeigten, gehörten dazu.

Wir freuen uns darauf, Ihnen erfolgreiche Veranstaltungen wie den GEA/INOSIM Workshop Prozesssimulation in naher Zukunft erneut anbieten zu können. Das Zusammenbringen von Simulationsexperten mit Ingenieuren aus allen Feldern der Prozessindustrie hat sich bereits im ersten Anlauf als fruchtbarer Ansatz für die technologische Innovation erwiesen.

Download der Einladung/Agenda zum Workshop (PDF, 133 KB)

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